Über mich

Hallo, ich bin Andrzej (they/them).

Ich bin Musiker*in, Coach für „extreme Vocals“ und Aktivist*in an der Schnittstelle von Stimme, Empowerment und sozialer Gerechtigkeit.

Screaming ist eine meiner Lieblings-Stimmtechniken. Ich mag den rohen, radikalen und ausdrucksstarken Klang und das Gefühl, wenn meine Stimme meinen Körper zum Vibrieren bringt.

Screaming ist für mich viel mehr als nur eine Gesangstechnik. Screaming hilft mir dabei meinen Körper zu spüren, Gefühle auszudrücken, Erlebnisse zu verarbeiten, mir Raum zu nehmen, für mich und für andere einzustehen. Durch Screaming kann ich mich gleichzeitig mit meiner Kraft und mit meiner Verletzlichkeit verbinden.

Screaming, Musik machen und in Community sein gehören zu meinen liebsten Mental-Health-Tools.

Was ich mitbringe:

Musikalisch/Künstlerisch.

  • Seit über 20 Jahren bin ich Vocalist*in und Gitarrist*in in Hardcore-Punk-Bands, organisiere Konzerte, Festivals und Workshops. Aktuell spiele ich in den queer-feministsichen Bands Eat my fear” und Shimmer.

    Ich bin vielfach national und international getourt, u.a. in Brasilien, Argentinien und Chile als Gitarrist*in der Band Anti-Corpos.

    Ich habe mit meinen Bands mehrere EPs/LPs veröffentlicht, u.a. auf den in Berlin/Warschau ansässigen Labeln Refuse Records und Emancypunx Records”, dem brasilianischen Label No gods no Masters” und dem Wiener Label Unrecords”.

  • Ich bin ausgebildete*r Bandcoach und habe u.a. beim Willie Mae Rock Camp” in New York, dem Queer Rock Camp” in Olympia und dem Popkollo Camp” in Stockholm gearbeitet. 2010 habe ich in Berlin den Ruby Tuesday e.V.” mitgegründet und Rock Camps für Mädchen, trans, inter* und nicht-binäre Personen organisiert. Ich gebe How to start a band”-Workshops auf Festivals und arbeite als Bandcoach in kulturellen Einrichtungen.

  • Beiträge von mir zum Thema Queerfeminismus im Punk sind u.a. in den Sammelbänden Our Piece of Punk” und Riot Grrrl Revisited” zu finden. Beide sind im Ventilverlag erschienen.

  • Ich habe 2022 im Sprech-Chor des Dokumentarfilmes Wie wir wollen“ mitgewirkt, der das Recht auf Abtreibung und körperliche Selbstbestimmung thematisiert.

    Im Jahr 2023 habe ich im Stück Let’s just be friends“ von Simone Dede Ayivi mitgewirkt, in dem es um Freund*innenschaft als feministisches Gegenkonzept zu Familienunternehmen und Ehen geht. Let’s just be friends wurde in den Sophiensaelen Berlin uraufgeführt.

Ich bin:

  • Bandcoach (einjährige Bandcoach Fortbildung an der Landesmusikakademie Berlin”).

  • Vocal Coach (sechsmonatige Somatic Voice Fortbildung an der Somatischen Akademie Berlin”, einjähriges Vocal coaching bei Leila Bostic, Voice-training for Trans*” bei Jonny Labrada Ramirez, einwöchiger Workshop In the core of a song” bei Paulina Miu, sowie zahlreiche weitere Fortbilungen).

  • Coach für Embodied Transformation (sechsmonatige Coaching Fortbildung bei Coaches Rising”, in Kombination mit Politicized Somatics" Trainings).

  • Diversitytrainer*in (sechsmonatige Diversitytrainer*innen Ausbildung bei Eine Welt der Vielfalt e.V.”), mit einem Schwerpunkt auf politische Perspektiven von Trauma, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, psychische Gesundheit und Neurodivergenz.

  • seit über 20 Jahren im sozialen Bereich aktiv, habe einen B.A. in Sozialer Arbeit und einen M.A. in Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik (Studium an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin”).

Meine Musik: